SAL de IBIZA Chips Fleur de Sel. Kartoffel, Öl und Salzblüte, sonst nichts.
Die SAL de IBIZA Chips Fleur de Sel führt der Hersteller unter dem Namen „a la Flor de Sal“. Auf der Zutatenliste stehen nur Agria-Kartoffeln, Sonnenblumenöl und Fleur de Sel. Aromen, Gewürze und Zucker werden nicht zugesetzt. Die Tüte enthält 125 g.
Von den fünf Chipssorten der Berliner Marke ist dies die schlichteste. Die Flor-de-Sal-Chips kommen ohne jede Würzmischung aus. Was Sie schmecken, stammt aus der Kartoffel, aus dem Öl und aus einer Prise Meersalz. Deshalb ist diese Sorte ein guter Ausgangspunkt, bevor Sie die gewürzten Varianten probieren.
Warum bei dieser Sorte die Kartoffel den Ton angibt
Ohne Gewürze und Aromen bleibt der Geschmack bei Kartoffel, Bräunung und Salz. SAL de IBIZA verwendet für seine Chips die gelbfleischige Sorte Agria. Laut Hersteller bringt sie eine feste Struktur und einen ausgewogenen Anteil an Stärke mit. Beides soll für Knusprigkeit und einen vollen Kartoffelgeschmack sorgen.
Die dünnen Scheiben werden nach Angaben des Herstellers in Sonnenblumenöl von Hand gebräunt, bis sie knusprig sind. Erst danach kommt das Fleur de Sel hinzu. Sein Anteil liegt bei 1,4 Prozent. Zum Vergleich: Die Trüffel-Variante derselben Marke weist 2,41 g Salz je 100 g aus, die Paprika-Variante 1 g.
Eine Einschränkung sollten Sie kennen. Diese Chips können keine Würze liefern, die nicht drin ist. Als Begleiter zu kräftig gewürzten Speisen sind sie deshalb weniger geeignet. Wer es pikanter mag, greift zu den Paprika-Chips mit Rauchnote oder zu den Chips mit Sherry-Essig.
Eine Schale für gemischte Runden
Gerade weil sie neutral schmecken, lassen sich diese Chips zu vielen Getränken servieren. Stellen Sie eine Schale neben Oliven und Mandeln, wenn die ersten Gäste kommen. Ein helles, kühles Bier passt dazu ebenso wie ein trockener Weißwein oder ein Glas Cava. Für Gäste, die ungewohnte Aromen meiden, ist diese Sorte die sichere Wahl.
Gut zu wissen: Öffnen Sie mehrere Sorten, beginnen Sie mit dieser. Danach folgen die Sorten mit mehr Würze. So überdeckt keine Sorte die nächste. Ein Schluck Wasser zwischendurch macht den Vergleich leichter.
Ein paar zerdrückte Chips taugen außerdem als knusprige Auflage. Streuen Sie sie kurz vor dem Servieren über einen Kartoffelsalat, über Rührei oder über eine cremige Suppe. Lange liegen sollten sie dort nicht, sonst werden sie weich.
Salz aus Ibiza, Unternehmen in Berlin
SAL de IBIZA ist eine Marke für Meersalz von den Salinen im Süden von Ibiza. Das Gebiet ist Naturschutzgebiet und wurde 1999 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Die Salinen bestehen seit mehr als 27 Jahrhunderten. Das Fleur de Sel entsteht als feine Kristallschicht auf dem Wasser der Verdunstungsbecken. Salzbauern schöpfen es mit der Hand ab.
Die Firma selbst sitzt in Berlin-Mitte. Gegründet hat sie Daniel C. Witte, ein Berliner, der schon als Kind alle Sommer auf der Insel verbracht hat. SAL de IBIZA entwickelt die Produkte, verpackt sie und vertreibt sie. Geerntet wird das Salz von den Salineros der Saline, nicht vom Unternehmen. Das Fleur de Sel der Marke gibt es auch pur im Keramiktöpfchen mit Korkdeckel.
Die Kartoffeln liefern nach Herstellerangaben langjährige Partnerbetriebe. Ausgebacken wird in kleinen Chargen. In welchem Land die Chips entstehen, nennt SAL de IBIZA auf seiner Website nicht.
Zutaten und Nährwerte der Sorte a la Flor de Sal
Die Zutatenliste umfasst drei Positionen:
- Agria-Kartoffeln.
- Sonnenblumenöl.
- natürliches Meersalz in Form von Fleur de Sel, Anteil 1,4 %.
Die Nährwerte je 100 g laut Hersteller:
- Energie 552 kcal (2298 kJ).
- Fett 32,2 g, darunter gesättigte Fettsäuren 4,6 g.
- Kohlenhydrate 43,9 g, darunter Zucker 0,5 g.
- Eiweiß 7,8 g.
- Salz 1,4 g je 100 g.
Einen Wert für Ballaststoffe gibt der Hersteller für diese Sorte nicht an. Eine ganze Tüte entspricht rund 690 kcal und 1,75 g Salz. Als schneller Snack für eine Person ist sie deshalb nicht gedacht, eher als Schale für mehrere. Hinweise auf mögliche Spuren veröffentlicht SAL de IBIZA online nicht. Verbindlich ist das Etikett auf der Tüte.
Kartoffel, Öl und eine Prise Salz von den Salinen Ibizas. An dieser Sorte können Sie alle anderen messen.