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Bittere Orange Fruchtaufstrich

Bitterorangen aus Sevilla mit Zitrone, herb und ohne Pektinzusatz

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Bittere Orange Fruchtaufstrich. Bitterorangen aus Sevilla und Zitrone, herb und klar im Abgang.

Bittere Orange Fruchtaufstrich von FrüchteMeer wird aus Bitterorangen aus Sevilla, Zitronen, Zucker und Wasser gekocht, ohne zugesetztes Pektin und ohne Citronensäure. Keine milde Orangenkonfitüre, kein Kinderaufstrich, keine Saftorange.

Bittere Orange Fruchtaufstrich ist ein Zitrusaufstrich der Konfitürenmanufaktur FrüchteMeer aus Wankendorf, der aus spanischen Bitterorangen und Zitronen besteht. Auf britischen Frühstückstischen ist diese Art Aufstrich als Orange Marmalade eine feste Größe. In Deutschland kennen ihn viele eher als Mitbringsel aus dem Englandurlaub. Die Rezeptur ist kurz: vier Zutaten, rund ein Viertel davon Bitterorangen. Ihr Geschmack dagegen ist vielschichtig und alles andere als schlicht.

Süße im Antritt, Bitterkeit in der Mitte, Zitrone am Ende

Der Bittere Orange Fruchtaufstrich entfaltet sich in drei Stufen: zuerst Zuckersüße, dann die typische Herbe der Bitterorange, zum Schluss eine klare Zitronensäure. Die Bitterorange, auch Pomeranze genannt, trägt ihre Bitterstoffe vor allem in Schale und weißer Innenhaut. Ihre ätherischen Öle geben dem Aufstrich einen leicht parfümierten, würzigen Duft.

Die Zitrone hält das Ganze frisch und sorgt für einen sauberen Abgang. Wer eine milde, saftige Orangenkonfitüre erwartet, wird die Bitterkeit zunächst als zu kräftig empfinden. Für Kinder ist diese Sorte deshalb meist nicht geeignet. Wer dagegen Espresso, Zartbitterschokolade oder herbe Tonics mag, findet hier schnell einen Lieblingsaufstrich.

Die Herbe ist dabei kein Fehler, sondern das Ziel dieser Sorte. Gerade sie verhindert, dass der Aufstrich auch nach mehreren Bissen süß und schwer wirkt.

Interessant ist der Unterschied zur Orangenkonfitüre aus Tafelorangen. Süße Orangen liefern viel Saft, aber wenig Duft und kaum Bitterstoffe. Eingekocht schmecken sie oft eindimensional süß. Die Pomeranze dagegen bringt Säure, Bitterkeit und ein kräftiges Schalenaroma zugleich mit. Diese drei Ebenen sind der Grund, warum britische Marmeladenköche seit Generationen auf genau diese Frucht setzen.

Auch die Temperatur verändert den Eindruck. Kühlschrankkalt tritt die Bitterkeit deutlicher hervor, bei Zimmertemperatur öffnet sich der Zitrusduft. Für den Frühstückstisch empfiehlt es sich, das Glas eine Viertelstunde vorher herauszustellen.

Vom Buttertoast bis zum Breakfast Martini

Bitterorange verträgt Fett, Röstaromen und Kakao ausgesprochen gut, das macht sie in der Küche vielseitig. Fünf Ideen:

  • Zum Frühstück auf knusprigem Toast mit gesalzener Butter, die Salzigkeit mildert die Herbe.
  • Ofenmöhren in den letzten zehn Minuten mit einem Esslöffel Aufstrich und einem Stück Butter glasieren.
  • Lachsfilet vor dem Garen dünn bestreichen, das ergibt eine leicht karamellisierte Kruste.
  • Zwei Esslöffel als Marmorierung in einen Brownie-Teig ziehen.
  • Zu kräftigem Blauschimmelkäse auf der Käseplatte reichen.

Ein Klassiker der Barkultur ist der Breakfast Martini: Gin, Orangenlikör, Zitronensaft und ein Barlöffel Orangenmarmelade werden kräftig auf Eis geschüttelt. Mit diesem Aufstrich gelingt er besonders herb.

Ähnlich feinherb, aber aus dem Norden stammt der Sanddornaufstrich. Eine säuerliche Wildfrucht-Alternative bietet der Hagebuttenaufstrich aus derselben Manufaktur.

Gut zu wissen: Zum Glasieren genügt wenig. Ein Esslöffel reicht für ein Blech Möhren, mehr lässt die Bitterkeit dominieren und kann am Ofenrand leicht verbrennen.

Pomeranzen aus Andalusien, gekocht in Holstein

Die Bitterorange, botanisch Citrus × aurantium, wächst in Sevilla als Straßen- und Gartenbaum. Ihre Früchte reifen im Winter, die Ernte liegt traditionell im Januar und Februar. Roh sind sie so sauer und bitter, dass sie kaum gegessen werden. Ein großer Teil der Ernte geht deshalb seit Generationen in die Marmeladenküchen Großbritanniens.

Bitterorangen enthalten viel Pektin, vor allem in Schale und Kernen. Deshalb kommt dieser Aufstrich ohne zugesetztes Geliermittel aus. Ein Detail am Rande: Nach EU-Recht ist die Bezeichnung „Marmelade“ eigentlich Zubereitungen aus Zitrusfrüchten vorbehalten. Der Alltagsbegriff für jede Art Fruchtaufstrich ist also, streng genommen, bei diesem Glas am richtigen Platz.

Eingekocht wird in Wankendorf, mitten in der Holsteinischen Schweiz. Karsten Thiesen und Susanne Lucht-Thiesen haben FrüchteMeer 1996 als Familienbetrieb gegründet. Sie arbeiten mit überlieferten Methoden, probieren gern Neues und achten auf die Wege ihrer Rohstoffe. Bei dieser Sorte bedeutet das eine Rezeptur ohne Zusätze, in der die Frucht den Ton angibt.

Für Liebhaber herber Aromen und englischer Frühstückskultur

Was diesen Aufstrich von einer gewöhnlichen Orangenkonfitüre trennt, ist die bewusste Bitterkeit. Sie macht ihn erwachsen, vielseitig und zu einem idealen Partner für Kaffee, Tee und dunkles Brot. Am Frühstückstisch ist er der Gegenentwurf zu süßen Beerensorten.

Als Mitbringsel eignet sich das 210-g-Glas für Menschen, die Orange Marmalade aus England kennen oder gern Cocktails mixen. Zusammen mit einer Packung Earl Grey oder einer Flasche Gin entsteht ein stimmiges Präsent. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren.

Mit der Bitteren Orange von FrüchteMeer beginnt Ihr Frühstück mit Kontrast, und in der Küche gewinnen Sie ein Glas, das Herbe als Gewürz versteht.

FrüchteMeer

Die Konfitürenmanufaktur FrüchteMeer hat ihren Sitz im schleswig-holsteinischen Wankendorf, gelegen in der Holsteinischen Schweiz. Geführt wird der Familienbetrieb seit 1996 von Karsten Thiesen und Susanne Lucht-Thiesen. Die Fruchtaufstriche entstehen in handwerklicher Produktion im eigenen Haus; nach Angaben der Manufaktur geht jedes Glas vom ersten Arbeitsschritt bis zur Abfüllung durch die Hände des Teams.

Das Sortiment reicht von Klassikern wie Erdbeere und Quitte bis zu Kombinationen mit Gewürzen, Nüssen oder Alkohol, etwa Kirsche mit Marzipan oder Sauerkirsche mit Rotwein und Rum. Dazu kommen Geleeaufstriche aus Schlehe und Holunderblüte, eine Weihnachts-Edition und einige Spezialitäten wie Rote Grütze und Rumtopf. Die meisten Sorten füllt FrüchteMeer in das 210-g-Glas ab.

Bei den Rohstoffen kommt es der Familie nach eigener Aussage auf das Wie an: wie eine Frucht angebaut wird, welchen Lieferweg sie nimmt und wie sie verarbeitet wird. Die Deckel tragen die Aufdrucke „Frühstücksgenuss seit 1996“ und „Mit Herz und Hand“.


Nährwertangaben

Nährwertangaben je

100g / ml

Energie (kJ)

937 kJ

Energie (kcal)

224 kcal

Fett

0 g

davon gesättigte Fettsäuren

0 g

Kohlenhydrate

56 g

davon Zucker

56 g

Eiweiß

0 g

Salz

0 g

Alkoholgehalt

Alkoholgehalt

% vol

Zutaten

Zutaten

Zucker, Bitterorangen aus Sevilla (24%), Wasser, Zitronen

Allergene

Inverkehrbringer

FrüchteMeer
FrüchteMeer Konfitürenmanufaktur, Susanne Lucht-Thiesen
Bornhöveder Landstraße 42, 24601 Wankendorf, Deutschland

+49 4326 980562
info@fruechtemeer.de
fruechtemeer.com

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